Nach 2 Jahren: KiTa-Container abtransportiert

Nach zwei Jahren wurden die Container in der Ortsmitte abgebaut. Sie ermöglichten bis zum Bau des neuen Bildungszentrums zehn Krippenkindern eine Betreuung. Diese Verdopplung des Angebots für Kinder unter drei Jahren hielt der damalige Gemeinderat für notwendig. Denn ein Gerichtsurteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig ermöglichte es Eltern, die auf Grund fehlender Betreuungsmöglichkeiten Gehaltseinbußen hinnehmen mussten, diese bei den Kommunen als Schadensersatz geltend zu machen.

Dadurch dass es nun ab 2015 eine eigene Krippengruppe gab – zuvor wurden die Kleinkinder in einer Familiengruppe zusammen mit Ü3-Kindern betreut – wuchs die Kapazität des Kindergartens um 15 Kinder. Die Container waren keine kostengünstige Lösung. Es mussten Strom, Wasser und Abwasserleitungen verlegt werden; Einrichtung gekauft, Einzäunung errichtet und Containermiete gezahlt werden. Allerdings waren alle Plätze von Beginn an ausgebucht.

Nun sind die auf Dauer doch unansehnlichen Container wieder verschwunden. Die Anschaffungen wie Zäune, Außenspielgeräte und Inneneinrichtung werden im neuen Kindergarten genutzt. Nun können auch die Umbauarbeiten im Ortskern zur Erweiterung der Parkplatzanlage und besseren Zuwegung des Bürgerhauses abgeschlossen werden.

Dieser Beitrag wurde unter Aktuell, Allgemein, Fahrenkrug, Ortspolitik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.